Dienstag, 30. April 2013

Die neue Eingangstreppe - Teil III - Puzzlearbeit

Fortsetzung von Teil II:

Nachdem die Treppe mit Beton ausgebessert, mehrmals mit Bohrschlämme gestrichen und somit gegen eindringendes Wasser abgedichtet wurde, konnten wir uns damit befassen das Mosaik zu gestalten. Für Leute die Ähnliches vorhaben sei gesagt, das dies nur etwas für Jemanden mit enorm viel Geduld und Ausdauer ist. ;-)





Hier ist der Rohzustand zu sehen, d.h. die Fugen sind noch 
nicht verputzt. 


Und so sieht das fertige Mosaik aus. 
Wir haben uns bewußt für einen sehr hellen Fugenmörtel entschieden
um somit das Gesamtbild zu unterstreichen.

fast fertig...

Auch die beiden Pfosten der Gartenpforte wurden "verscherbelt".

Natürlich passten die alten Waschbetonplatten nicht mehr so recht in das Bild. Also haben wir beschlossen auch diese zu ersetzen. Unsere Wahl fiel auf ein Betonpflaster das einermaßen erschwinglich ist, eine hohe Lebensdauer aufweist und natürlichen Sandsteinpflaster nachempfunden wurde. Außerdem hat es eine helle und freundliche Farbe.


Die alten Waschbetonplatten werden aufgenommen.
Der Sand darunter wurde für das neue Pflaster wiederverwendet und 
lediglich neu aufgefüllt.

Diese alten Vollziegel waren aus einer früheren Wegbegrenzung 
übrig und sollen das strenge Muster etwas auflockern.

Die Begrenzung wurde mit Basaltpflaster gestaltet, 
das in einen Bett aus Magerbeton befestigt wurde.

Hier der Eingangsbereich der Gartenpforte. Die drei grauen 
Betonplatten werden später noch durch drei Mosaikplatten ersetzt und sollen
lediglich den Platz freihalten.


Und so sieht unsere Eingangstreppe zur Zeit aus.
Weitere Arbeiten werden folgen.


Fortsetzung folgt!

Sonntag, 28. April 2013

Garten im Frühling

Dieser Winter ist nicht nur extrem lange ausgefallen, nein auch der Frühling ist anders als sonst. Eben noch Minus 6 Grad Celsius und bereits 14 Tage später sommerliche Temperaturen um die 20 Grad. Kein Wunder das dieses Jahr alles besonders schnell gehen mußte. Den temporären Wintergarten abbauen, die Terrasse mit dem Hochdruckreiniger säubern, sämtliche Kübel wieder an ihren Platz stellen, womöglich vorher auch noch umtopfen. Jedenfalls haben es wohl wieder alle Palmen und andere Pflanzen gut über den Winter geschafft.

Und so sieht derzeit unsere Terrasse aus:


 Und dies ist unserer Kräuterecke.
Derzeit erst einmal mit Majoran, Koriander, Estragon, Thymian und Rosmarin.

 Eine unserer Palmen

Drei unserer vier Engelstrompeten.
Mal schauen wie sie dieses Jahr ausschlagen. 

 Und hier unserer Neuer Security-Chef
unser neuer Gartendrache Grisu. 

 Diese Ecke wurde von uns ganz neu mit Rosmarin und Lavendel umgestaltet. 
Die Tonscherben fallen bei uns leider in rauhen Mengen an. Hier helfen sie das Unkraut in
Zaum zu halten. Außerdem speichern sie sehr gut die Wärme. 

 Auch dieser Bereich wurde neugestaltet. Die bisherige Rasenkante wurde durch
diese Betonsteine ersetzt.




 Der Bachlauf
Unser Bachlauf aus Sicht unserer Katzen ;-)

Salem und Floyd begrüßen den Frühling

Endlich ist wieder Frühjahr. Lange genug hat es dieses Jahr ja gedauert.


Hier ist Floyd noch ganz müde. Nun ja, eigentlich ist es ja auch nicht seine Zeit, denn
normalerweise ist er eher in der Nacht unterwegs. 





Salem genießt den Garten in vollen Zügen.




Sonntag, 12. August 2012

Die neue Eingangstreppe - Teil II - Der Neuaufbau

 Im Teil II möchte ich nun kurz beschreiben, wie sich der Neuaufbau gestaltete. Zuerst mußten die Stufen gründlich gereinigt und vom Sand befreit werden. Das geschah hauptsächlich mit Drahtbürste und Besen.  Für abgebrochene Granitreste kam ein elektrischer Bohrhammer zum Einsatz. 

Anschließend wurden die schadhaften Stellen mithilfe von einigen Schalungsbretter und etwas Fertigbeton aus dem Baumarkt ausgebessert.  Wir haben alle kleinen Risse geschlossen und eine stabile Unterlage für die neuen Fliesen geschaffen.
Hier kann man das Ergebnis der ersten Reparaturstufe sehen. 

 Nachdem der Boton richtig ausgehärtet war, haben wir die Treppe drei mal
mit Bohrschlämme gestrichen. Dieses Material, welches übrigens sogar beim Schwimmbadbau eingesetzt wird, ergibt eine wasserdichte und harte Schicht, auf welche dann die Fliessen geklebt werden können. Dadurch wird verhindert, dass Wasser in den Untergrund derTreppe eindringt und der Beton durch Frost im Winter erneut derartig zerstört wird.   

 Hier kann man bereits die ersten Fliesenarbeiten erkennen.
 
 Unser Fliesen-Vorratsregal im Keller. Für den Außeneinsatz ist es besonderes wichtig darauf zu achten, dass die Fliesen frostbeständig sind. Bei einer Treppe sollte man dazu noch auf die 
Rutschfestigkeit achten. Tja und zu guter Letzt muß dann natürlich auch noch die 
Farbe stimmen. Das alles sind Dinge, die nicht immer in Einklang gebracht werden können.

 Mit dem stumpfen Rücken dieser einfachen Axt wurden die Fliesen dann zerschlagen.
Anschliesend müssen die einzelnen Bruchstücke noch nach Größe und Farbe sortiert werden.

 
Die größte Herausforderung und Geduldsprobe besteht nun darin, die Bruchstücke 
so zusammen zu setzen das sie ein einheitliches Gesamtbild ergeben. 
Als Klebstoff wurde übrigens normaler, handelsüblicher Fliesenkleber verwendet.


Diese Arbeiten haben sich fast den ganzen Sommer über hingezogen und haben den größten Teil der Zeit ausgemacht. Immer wieder eine Portion Fliesenkleber anmischen und stundenlang Fliesen puzzeln oder "verscherbeln", wie wir es oft nannten.

Und im Teil III kann man dann schon die fertige Treppe sehen und ich berichte, wie es mit den alten Wegplatten aus Waschbeton weiterging. 


Fortsetzung folgt!

Sonntag, 29. Juli 2012

Die neue Eingangstreppe - Teil I - Der Abbruch

 Heute möchte ich einmal über unsere neuesten Bauarbeiten berichten.  Es handelt sich um unsere Eingangstreppe vor der Haustür.

Sie ist inzwischen in die Jahre gekommen. Der Granitbelag sieht nicht mehr wirklich schön aus und auch die Platten haben sich gelockert. 

Die Abbrucharbeiten waren schnell erledigt. Das Meiste konnte ich mit einer einfachen Brechstange erledigen. Nur an wenigen Stellen war ein Bohrhammer notwendig.

 Hier kann man ganz deutlich den dramatischen Zustand der Treppe sehen. Durch das eindringende Wasser und den Frost im Winter hat sich der Beton bereits großflächig zu Sand zersetzt.

Man kann ganz deutlich sehen das viele Granitplatten nur noch lose aufliegen und keinerlei Kontakt zur eigentlich Beton-Unterkonstruktion mehr haben.  
 Hier sieht man die Reste der alten Holzverkleidung neben der Treppe.
 
 Und hier sind nun die Reste des alten Granitbelages. Für einen Belag sind die Platten auf Grund ihres schlechten Zustandes unbrauchbar. Also werden wir sie wahrscheinlich in kleine Stücke zerschlagen und daraus eine kleine Trockenmauer bauen. Aber das wird wohl erst nächstes Jahr geschehen.

Dies ist die Ausgangslage für die bevorstehende Grundsanierung der Treppe. Nach eingehender Untersuchung des Hohlraumes unter der Treppe konnte festgestellt werden, daß die Schäden zum Glück nur äußerlicher Natur waren. Das heißt, auf einen Totalabbruch konnte also verzichtet werden.

Und im zweiten Teil folgt dann die Beschreibung der Vorbereitungsarbeiten, die Wahl des neuen Bodenbelages und die ersten Arbeiten.

Fortsetzung folgt!



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